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Approbation in Kinder- und Jugendlichen- psychotherapie: Viele Gründe sich für dieses Berufsziel zu entscheiden

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist spannend, vielseitig und erfordert viel Kreativität und Flexibilität. Die Verbindung von wissenschaftlich fundierten Therapieansätzen mit spielerischen Methoden ist dabei besonders reizvoll. Allein die Unterschiedlichkeit der jungen Menschen verspricht dabei ein hohes Maß an Abwechslung. Der Kontakt beispielsweise mit einem 3-jährigen Mädchen mit umfassenden Kontaktschwierigkeiten ist vollkommen anders als der mit einem 17-jährigen männlichen Jugendlichen mit umfassenden Problemen in der Schule und im Elternhaus.

Psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert ganz spezielle Fertigkeiten, vor allem Kenntnisse über Entwicklungsprozesse in unterschiedlichen Lebensaltern, Flexibilität im Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen von Patientinnen und Patienten sehr unterschiedlichen Alters und aus sehr verschiedenen Lebenskontexten. Dazu gehören seitens der Therapeutinnen und Therapeuten entsprechend gutes Einfühlungsvermögen in die "Welten" der Kinder und Jugendlichen und entsprechende kommunikative Kompetenzen.

Die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern (und mit Jugendlichen) ist ohne das Einbeziehen von Eltern oder (nahen) Bezugspersonen praktisch nicht möglich. Daher sind das Erlernen von Gesprächstechniken im Umgang mit Erwachsenen sowie Wissen über Erziehung, Familie und psychische Störungen bei Erwachsenen wichtige Teile der Ausbildung.

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten/innen (KJP) haben eine vertiefte, fundierte Kenntnis über Diagnostik und Behandlung der vielfältigen psychischen Störungs- und Problembereiche und sie wissen, wie - teilweise schnell im Entwicklungsprozess - sich die Probleme und Störungsbilder ändern können. So zeigt sich eine depressive Problematik im Kindesalter gänzlich anders als bei Jugendlichen oder bei Erwachsenen.

Als KJP arbeiten Sie immer mit mehreren Personen: Dem Kind, den Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Institutionen und deren Vertreter/innen (Schulleitung, Schulpsychologie, Sozialarbeitern), Ärzte/innen, stationären und ambulanten Einrichtungen (Kliniken, Heime, Beratungsstellen, eventuell auch Polizei) sowie weiteren Vertreterinnen und Vertreter anderer Berufsgruppen (u.a. Ergotherapie, Logopäden, Lerntherapeuten/innen).

KJP ist ein Beruf mit sehr guten Berufschancen. Es besteht ein großer Bedarf. Die meisten Ausbildungsteilnehmer/innen bekommen bereits während ihrer Ausbildung attraktive Stellenangebote. Die Verdienstmöglichkeiten sind prinzipiell gleich gut wie für Psychologische Psychotherapeutinnen und -therapeuten.

Die Beschäftigungsmöglichkeiten sind ausgesprochen vielfältig:

  • Selbstständigkeit in eigener Praxis
  • Beratungsstellen (Erziehungsberatung, Suchtberatung, etc.)
  • Kinder- und Jugendpsychiatrien
  • Psychosomatische Kliniken für Kinder und Jugendliche
  • Praxen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • Ausbildungsambulanzen / Hochschulambulanzen
  • Sozialpädiatrische Zentren
  • Reha-Kliniken
  • Autismus Therapie Zentren
  • Schulpsychologische Dienste
  • Intensiv therapeutische Wohngruppen im Rahmen der Jugendhilfe.

Da die Ausbildungsinstitute, die in <unith> zusammengeschlossen sind, (meist) unter der Leitung einer Professur im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie stehen, werden oft auch Promotions- und Forschungsmöglichkeiten angeboten.

Was wenig bekannt ist: Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in KJP können Sie (falls Sie nach einem Diplom bzw. Master in Psychologie die Ausbildung begonnen haben) mit einem überschaubaren Aufwand später auch eine zweite Approbation für Psychologische Psychotherapie (PP) erwerben. Für die dafür notwendige grundständige PP-Ausbildung werden in den verschiedenen Bundesländern bis zu 2/3 der KJP-Ausbildung anerkannt. Mit dieser so genannten Doppelapprobation erhalten Sie sowohl die sozialrechtliche als auch die berufsrechtliche Anerkennung.

Zusammengefasst: Es lohnt sich unbedingt, eine Ausbildung zur Approbation als Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutIn zu absolvieren. Es ist ein spannender und abwechslungsreicher Beruf mit sehr guten Perspektiven und einer hohen Flexibiliät.

 

 

Weiterführende Informationen

<unith> hat unter den FAQs weitere Informationen zur beruflichen Situation von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten/innen (KJP), zum Versorgungsbedarf bei Kindern und Jugendlichen sowie zur Ausbildungssituation und den Anerkennungsmöglichkeiten von KJP-Ausbildungsinhalten für eine Doppelapprobation "Psychologische Psychotherapie" zusammengetragen.

Unser Flyer zum Download

Eine kurze Übersicht der Informationen über <unith> bekommen Sie, wenn Sie unseren Flyer als PDF downloaden.